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#1 RE: starke verlustängste von Gast 27.08.2004 10:40

hallo!
ich bin sehr froh, dass es dieses forum gibt, wo andere betroffene schreiben und ich nicht das gefühl habe, mit meinem problem allein dazustehen.
ich leide immer wieder unter starken verlustängsten, die eine starke unruhe in mir hervorrufen, mich zum Teil nachts nicht schlafen lassen. ich weiß dann ganz konkret nicht, was ich diesen situationen machen soll, um wieder zur ruhe zu kommen. vielleicht hat der eine oder die andere einen tipp. ich empfinde diese wiederkehrende unruhe als sehr quälend. manchmal befürchte ich allerdings, dass ich dagegen nicht viel machen kann, weil ich erst drei jahre alt war, als ich den ersten verlust erlebt habe: meine eltern trennten sich. und ich denke manchmal, dass dieses erlebnis irgendeine unbewusste angst in mir angelegt hat, gegen die ich nicht wirklich ankomme...aber es wäre natürlich besser, wenn ich dieser angst etwas entgegensetzen könnte! ich wäre echt froh, wenn jemand von euch mir ein bisschen weiterhelfen könnte! (ich habe schon mal therapie gemacht, weil ich unter panikattacken litt und habe dann gelernt, mit ihnen umzugehen und genauso würde ich jetzt gerne lernen, mit diesen verlustängsten umzugehen)

und ganz konkret habe ich noch eine zweite frage:mein freund ist seit einigen monaten mit einem schwulen befreundet, und ich gewinne immer mehr den eindruck, dass der was von meinem freund will...ich vertraue meinem freund, finde aber , dass er oft sehr naiv ist (so wie ich oft eher misstrauisch bin...wir bilden da ein gegensatzpaar)
und nicht schnallt, wenn jemand ihn anbastelt. der schwule freund hat meinen freund jetzt zu einem wochenendtripp eingeladen und ich weiß nicht genau, wie ich mich verhalten soll. denn ich will ihn nicht einsperren. aber was mache ich mit meinen ängsten? und wäre es zuviel verlangt, wenn ich sage, er soll zumindest nicht im selben bett schlafen mit dem anderen? auch wenn zwischen beiden nichts laufen würde, käme ich mit dem gedanken, dass der andere heimlich versucht sich an meinen freund zu kuscheln oder sich schmachtend anschmiegt, nicht klar. habe ich das recht, ihn zu bitten, dass sie in unterschiedlichen betten schlafen?
mir is schon klar, dass es trotzdem keine endgültige sicherheit gibt, dass da nix läuft...aber es muss ja nicht so nah geplant werden im voraus, dass sie in einem bett pennen...mein freund denkt sich nix dabei, aber ich befürchte inzwischen eben, dass der andere sich sehr wohl was dabei denkt.denn der belegt meinen freund immer mehr mit beschlag, will ihn andauernd treffen, öfter als mein freund ihn von sich aus treffen möchte, aber der is zu nett, um sich abzugrenzen...naja, je mehr ich schreibe, desto verworrener wird es, daher hör ich an diesem punkt mal auf...

okay, vielleicht mag jemand auf die erste oder zweite frage antworten. ich würde mich sehr freuen! vielen dank schonmal!

#2 RE: starke verlustängste von Ralf 27.08.2004 13:18

ad1) Du führst deine Probleme auf deine Kindheit zurück, als sich deine Eltern trennten. Eines kannst du sicher auch ohne Therapeuten tun, nämlich dich zu erinnern (Fotos, Gespräche,...Geschwister?,...), wie es damals war. Wie ging die Trennung über die Bühne für dich, was war vorher, was nachher. Du kannst versuchen in die Rolle deiner Eltern zu schlüpfen und zu verstehen, wieso oder dass es zur Trennung kommen musste. Also den Blickwinkel mal wechseln, weg von dir als das arme Kind hin zu einem tieferen Verständnis für deine Eltern, die wahrscheinlich genau so taten, wie es damals notwendig war. Als Erwachsener weißt du ja auch, dass es nicht deine Schuld war. Ich glaube, man kann sehr wohl heutiges Wissen mit damaligen Gefühlen in Verbindung bringen und insofern auch selbst so einschneidende Schlüsselerlebnisse verarbeiten. Es ist heute sehr modern geworden zu sagen, DAS und jenes aus der Kindheit sind SCHULD. Du kannst für dich selbst als heute erwachsener Mensch mit deinem inneren Kind von damals (und heute noch!- denn es ist nie ganz weg)in Verbindung treten und ihm erklären, was da war. Dazu bedarf es nicht notwendigerweise immer gleich eines Therapeuten - denke ich. Das eine schließt aber das andere keineswegs aus.

ad2) Woher weißt du, dass der Typ schwul IST?? Ist es tatsächlich so oder nimmst du es nur an?
Wenn dem so ist und dein Freund "naiv" ist (früher hieß das mal Vertrauen), so wird er wohl selbst draufkommen, wenn er hetero ist. Und falls er bi- oder homo sein sollte oder das auch nur für sich mal herausfinden will, so ist das legitim und dann lass ihn. So oder so wirst du dagegen oder dafür nix ausrichten. Wenn er aus Naivität (Vertrauen zu sich selbst) mit dem Freund eine Matratze teilen will und sich nix denkt dabei, so wird er ihm mit Sicherheit die Grenzen zeigen. Und wenn nicht, wie gesagt, dann ist es wohl besser er findet jetzt gleich mal raus, zu welchem Lager er gehört.
DU kannst das nicht beeinflussen.

#3 RE: starke verlustängste von Gast 27.08.2004 15:29

hallo ralf!
erstmal danke, dass du dir die mühe gemacht hast, zu antworten.
den vorschlag, mit dem inneren kind in verbindung zu treten finde ich gut und werde ich mal ausprobieren.
ich habe allerdings mit keinem wort hier das arme kind raushängen lassen, oder habe gar von schuld gesprochen,oder bin ewig auf der kindheit herumgeritten, sondern habe sehr wohl verstanden, in welchen zwängen sich meine eltern bewegt haben. ich finde du urteilst hier etwas vorschnell.

woher ich weiß, dass der typ schwul ist? stell dir vor, es gibt schwule, die offen leben. ich mag deine doppelten fragezeichen nicht, die mir unterstellen, ich würde da projezieren. und die gleichsetzung von naivität und vertrauen finde ich ebenfalls nicht passend. was hat es mit vertrauen zu tun, wenn mich jemand anbastelt, sodass alle es merken, nur ich selbst nicht...
es hat auch überhaupt nichts damit zu tun, dass ich meinen freund nicht rausfinden lassen will, ob er homo ist oder nicht .du hast das alles wohl recht flüchtig durchgelesen und dir vorschnelle urteile gebildet. schade.

#4 RE: starke verlustängste von Ralf 27.08.2004 15:52

Weißt was?!
Spar dir den Dank für "die Mühe". Du "passt" hier allemal her - denn das ist ein Markenzeichen aller mir bekannten Verlust- oder sonstwie -süchtler, dass sie zwar kräftig aufstampfen (bzw. sich selbstlobend oder selbstzerfleischend oder stinknormal "outen") und mit einer Reaktion wie immer diese sich "bemüht" wahrscheinlich nur rechnet, damit dann ein Zahn zugelegt werden kann in punkto eins draufgeben. Mir ist bekannt, dass Eifersüchtler nicht zu den Vollidioten gehören, aber wahrscheinlich glauben viele, der Rest der Welt gehört diesem Zweig an...
Lies raus was du rauslesen willst, von deinesgleichen gibts hier genug andere, die es zumindest wert sind, sich Gedanken zu machen...

#5 RE: starke verlustängste von Sina 28.08.2004 02:54

Unglaublich und unverschämt Ralf!!!
Hast Du mal wieder Probleme mit dem Begriff Schuld??
Und mußt nun mal wieder Deinen Stempel einer Hilfesuchenden aufdrücken??
Dein Beitrag ist so an den Haaren herbeigezogen, geht null auf die Schreiberin ein, hagelt von Hasstiraden, Schuldzuweisung bis Kränkung, Wut und Bitterkeit..

Mensch, vielleicht solltest Du mal übelegen Therapie zu machen, schau doch mal Du Dein Inneres Kind an und versöhn Dich mit ihm , versöhn Dich mit Deinem Partner, versöhn Dich mal mit der Welt...
Das ist ja nicht mehr auszuhalten, Dein Geschreibse, da es einfach nur an den Haaren herbeigezogen ist und man einfach nur herauslesen kann....DU hast ein dickes Problem.
Und..nicht jeder Mensch gleicht dem anderen...es gibt nicht die Kranken, die Gesunden, der Gute , der Schlechte..wir sind alles Individueen, und jeder Mensch hat ein Recht darauf nicht in eine Schublade gepresst zu werden..so wie Du das all zu gerne machst...
schafft Dir das Befriedigung?
Manchmal ist Schweigen besser oder für Dich ganz sicher, halt einfach besser mal ab und zu Deinen Mund gehe in den Bereich "Angehörige" und lass da doch "die Sau raus"..

Und noch was...ich kann meinen Partner in keinster Weise in Dir wiederfinden (Problematik) noch mich in Deinem Partner, wenn Du verstehst was ich meine..

Freundlichen Gruß
Sina

#6 RE: starke verlustängste von Ramona 31.08.2004 15:35

Hallo Ihr da alle!!!

Jetzt muss ich mich doch auch mal einmischen!

Was für ein Problem habt "Ihr" alle eigentlich mit den Beiträgen von Ralf? Ich sag jetzt einfach mal alle, das ist jedoch Gott sei dank nicht so....

Ich lese aus den Beiträgen immer sehr viel Wahrheit heraus. Auch hier in der ersten Antwort von Ralf. Ist es das was Euch so bitter aufstößt? Die Wahrheit?

Ralfs Beitrag war alles andere als unverschämt, unglaublich, voller Hasstiraden, etc. Im Gegenteil, sie war sogar sehr zahm

Ich gehöre selbst zu den Eifersüchtigen/Verlustängstlern, nur habe ich erkannt um was es wirklich geht. Mich muss man nicht mehr auf Watte betten. Dieses Stadium hatte ich auch..... Ich will hier die Wahrheit hören, wenn ich ein Problem habe. Mir muss man nicht alles schönreden.... Was habt Ihr davon, wenn hier jeder sagen würde: Ach Du Arme, der böse böse Mann/Freund..... Ist Euch damit geholfen? Oder wollt Ihr hören: Böse Mama, böser Papa .....?

Ich versteh das echt nicht.....

Dass Ralf sich verteidigt wenn DU "Gast" ihn derart angreifst ist doch wohl verständlich. Und DU hast angegriffen.... Zeig mir mal wo "sein" Angriff ist!

Ich glaube echt langsam, dass hier im Forum einige schreiben, die gar nicht wollen, dass man ihnen hilft. Sie wollen ihren seelischen Müll abladen und hoffen darauf, dass man sie bedauert und dann wars das. Ob Ihr dazu gehört, müsst Ihr für Euch selbst überprüfen! Aber wenn Ihr in einem Forum postet müsst Ihr damit rechnen auch mal die Wahrheit zu hören, oder Ansichten von anderen, die einem selbst vielleicht nicht passen.

Vielleicht denkt Ihr mal drüber nach!!

Liebe Grüße und nen schönen Tag noch!

Ramona

#7 RE: starke verlustängste von OrienCh 31.08.2004 16:06

Hey Ramona!

Du sprichst mir aus der Seele!

Ich bin der festen Überzeugung, dass es gerade mit Hilfe solch kritischer Beiträge wie denen von Ralf (die für viele von uns nun mal von einer komplett anderen Perspektive ausgehen) möglich ist, sein eigenes Verhalten zu überdenken und zu verändern. Denn wenn wir tatsächlich immer nur zu hören bekommen, wie arm wir doch dran sind und dass alles was wir tun schon richtig so ist (und nur der jeweils andere immer "falsch" handelt), dann werden wir nie dazu kommen, uns mit unserem Verhalten mal WIRKLICH und vor allem KRITISCH auseinander zu setzen. Dass aber gerade diese kritische Auseinandersetzung SOOO WICHITG ist und einen auch wirklich weiterbringen kann (natürlich nur, wenn man das auch selbst WILL), dass scheinen einige tatsächlich nicht einzusehen.

...Mir jedenfalls hat es SEHR geholfen!!!

Gruß, OrienCh

#8 RE: starke verlustängste von Michelle38 31.08.2004 16:48

avatar

Hallo Leute,

Ich glaube dass es den wenigsten Hilfesuchenden hier auf dieser Seite darum geht, in Watte gebettet zu werden, oder gesagt bekommen wie arm man doch dran ist.

Überlegt mal wie es euch ging, als ihr das erste Mal hier wart.
Wart ihr da nicht erstmal froh, auf andere Betroffene zu treffen und erstmal Verständnis für eure Situation zu bekommen? Dabei gehts nicht drum um übers Köpfchen gestreichelt zu werden!

Ich gebe euch recht, dass Ralf viele gute Beiträge schreibt. Ralf provoziert aber auch gerne, das mag angebracht sein, bei Menschen die man ein bischen besser kennt.
Ralf schmeisst auch gerne alle in denselben Topf - ich möchte bitte auch nicht mit allen die hier schreiben in ein und denselben Topf geschmissen werden.

Jeder hat eine eigene Geschichte, jeder hat ein eigenes Verhalten.

Viel schöner wäre es dann eigentlich, wenn ihr eure Erfahrungen dem Gast weitergeben würdet.

Gruss Michelle

#9 RE: starke verlustängste von Sina 01.09.2004 04:46

mein Beitrag hat weder etwas damit zu tun daß man anderen den Kopf streicheln sollte, noch daß Kritik nicht wünschenswert wäre.
Ich bin die letzte (gerade im Beispiel Amelie) die nicht sieht, daß manchmal eine Auseinandersetzung angebracht ist.

Ich stimme da Michelle voll und ganz zu, jemand der hier neu reinkommt, sich selbst noch wenig seinem Inneren gestellt hat und einfach erst einmal Hilfe sucht, der braucht auch erst mal ein wenig Verständnis.
Und was mir bei Ralf besonders aufstößt ist, daß sie IHRE Geschichte da viel zu sehr reinbringt als erst einmal auf den anderen einzugehen, sie verallgemeinert, damit es in ihre Schublade passt. Aber es ist kein Austausch mit der jeweiligen Person da (das macht sie besonders bei neuen )und das spürt man hinter ihren Worten...sie greift ihren Partner damit an und nicht den Betreffenden.

Und noch etwas allgemeines: Es ist sehr wichtig, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen, denn sie ist "schuld" daß wir heute so sind wie wir sind.
Faktisch sind lieblose Eltern, oder die einen verlassen haben oder Mißbrauch oder sonstiges im wahrsten Sinne "schuld" (das ist sowieso ein Unwort) daß wir im erwachsenen Leben manchmal nicht zurechtkommen, uns erst einmal auseinandersetzen müssen mit uns, lernen müssen usw.
uns quälen....

Meine erste Therapeutin hat meine Wut auf meine Mutter erst einmal angeschürt, und auch in meiner jetztigen Therapie war es normal auch mal Wut gegen meine Eltern zu haben, Wut darüber, daß ich Therapie machen muß soviel erarbeiten muß,was andere Kinder die in sehr liebevollen Verhältnissen aufgewachsen sind in die Wiege gelegt zu bekommen...
Es ist normal da etwas aufzuarbeiten und die damaligen Gefühle zuzulassen..
Auch ist es wichtig das WARUM zu erkennen damit man mehr reflektieren kann..
Was natürlich nicht richtig ist, sich darauf auszuruhen, in der Art ich kann sowieso nichts ändern...ich hatte so eine Kindheit und deshalb bin und bleibe ich so....

Jetzt ist man erwachsen und kann selbst verantwortlich mit seinen Gefühlen umgehen lernen...aber alte unbewußte Muster müssen erst einmal aufgedeckt werden, und da ist es wichtig zum Ursprung zu gehen..

In dem Sinne


Sina

#10 RE: starke verlustängste von Sina 01.09.2004 07:08

und noch was was mir aufstößt
ich habe niemals meinen Partnern einen Vorwurf gemacht..
also ihm niemals die Schuld für meine Eifersucht gegeben.
Das passiert nur wenn man ganz und gar nicht bereit ist, etwas bei sich zu suchen..
Aber das drückt der Beitrag von Gast in keinster Weise aus.
Und mit so etwas kann ich mit weder identifizieren noch gleichstellen..und in so einem Fall würde ich auch volle Kritik am Verhalten für gut finden..
Ich denke die meisten von hier sind schon viel weiter, und die Schublade die Ralf immer wieder aufmacht, bedeutet keine Selbstreflektion, so wie es anscheinend ihr Partner macht..die Schuld dem anderen geben, sich selbst als armes Opfer sehen usw...
Das hatte ich noch nie, und da muß man einfach differenzieren...wenn jemand hier neu ist und schreibt mein Partner tut dies und das er ist der Schlimme usw..würde ich auch sagen..mal langsam,schau erst mal bei Dir...
Aber hier wird in schöner Regelmäßigkeit, Wörter, kleine Satzbauten usw. zum Anlass genommen, der Schreiber hätte keinerlei Selbstreflektion.....der Beitrag wird oft von Ralf auseinandergepflückt und in die Richtung manipuliert, die sie gerne hätte, um ihre eigene Problematik zu thematisieren....
Ansonsten hab ich schon mal gesagt, die "andere" Seite zu hören, bzw..zu lesen und auch Kritikeinwürfe sind von ihr ja völlig konstruktiv...
aber ein etwas sensibler Leser kann sehr gut erkennen wann es in Ralphs Familie mal wieder gekracht hat...
und das gehört definitiv ins Forum "Angehörige" anstatt sich wie ein Raubtier sofort auf jeden neuen zu stürzen, und seinen Frust mal wieder auszulassen, der da nicht hingehört..

nichtsdestotrotz einen wunderschönen Mittwoch allen..
Sina

#11 RE: starke verlustängste von Gast 01.09.2004 11:45

Hallo zusammen,

ich weiß nicht, was ihr für ein Problem mit dem Beitrag von Ralf habt. Ich schließe mich jetzt auch mal Ramona und OrienCH an. Ralf hat hier keinen Menschen angegriffen und ihr Beitrag war auch nicht an den Haaren herbeigezogen.
Sina, vielleicht solltest du dir das alles nochmals genauer durchlesen.

GastWas ist denn dein Problem, wenn dein Freund einen schwulen Bekannten hat. Ob diese Person nun mehr von ihm will oder nicht und wie weit dein Freund da mitgeht, entscheidet am Ende immer noch er selber. Wie kommst du überhaupt auf diese Idee, daß dein Freund ebenfalls Interesse an seinem Bekannten haben könnte ? Weil sie sich gut verstehen ? Weil sie viel miteinander unternehmen ? Sorry, aber miner Meinung ist das an den Haaren herbeigezogen.

#12 RE: starke verlustängste von Gast 01.09.2004 12:08

liebe michelle, liebe sina!

habe mich sehr gefreut, eure beiträge zu lesen, die mich sehr angesprochen haben und habe mich gefreut, dass ihr verstanden habt, worum es mir eigentlich ging. )
ich fand es sehr schade, was mein beitrag ausgelöst hatte, es ging mir vor allem um den austausch mit betroffenen, wie du schon richtig bemerkt hattest, Michelle )
ich fand es sehr überraschend und merkwürdig, was stattdessen alles in meine worte reininterpretiert wurde...

viele grüße euch und auch einen schönen tag!

#13 RE: starke verlustängste von Gast 01.09.2004 12:10

huch, was is denn aus meinen smilies geworden??? das sollten bestimmt keine schnarchnasen werden, lach...ich versuchs nochmal
sorry, und nochmals viele grüße!

#14 RE: starke verlustängste von Ralf 01.09.2004 12:52

Verehrteste Sina;-)
Wenns dir so grauslich aufstößt, solltest du dir vielleicht die Brocken mal genauer anschaun - speibst dir selber vor die Füße - nicht mir;-)) sorry, mein ich nicht so krass, oder doch?;-)
Wenns mir irgendwo kotzübel wird, so seh ich mir das bei mir schon auch an, so ist es nicht. Vieles - klar - ist von meinem Ausgangspunkt aus kommentiert, wie bei jedem hier, denke ich. Selbst bei möglichst neutralster und gutmütigst angestrebter Betrachtung kannste ja nicht aus dem eigenen Strickmuster raus.
Viele Verhaltensweisen decken sich meiner Meinung nach dennoch grob gesagt bei den meisten, darum ist es ja auch möglich, als Mitbetroffener oder Interessierter mitzureden (wie bei Masern, da haben auch alle Punkterl, manche mehr, andere weniger, manche leiden mehr und länger oder anders, ändert nix an den Punkterln - drum kann man auch allgemein von "Masern" reden;-)).
Dass sich bestimmte Verhaltensweisen decken, heißt aber auch noch nicht, dass sie in der Ausführung eines Verhaltens dann allesamt in einen Topf geschmissen werden können. Stimm ich völlig zu.
Eines wäre vielleicht noch angebracht zu bedenken: Ganz generell kommentiert weder ein Ralfi noch sonstwer hier (soweit ich das miterlebter Weise sagen kann)JEDEN Beitrag! Man angelt sich wohl sowieso immer nur die, die einen selbst in irgendeiner Weise berühren, wo also die eigene Geschichte in irgendeiner Weise verstrickt ist...
Ich freu mich, dass sich wiedermal Gelegenheit geboten hat, ordentlich Hirngymnastik anzuregen;-)) Und Dank allen, die mir hier bauchpinselnsd zur Seite stehen... ist ja nicht so, dass einer Ralfi das nicht auch mal schmecken tät;-))!

Und noch was: Ein "neuer" Gast, der sich selbst ernst nimmt und was verändern WILL - der kann sich zwar eingangs mal so verhalten, wie ich meinte, dass es Betroffenen sehr "eigen" sei, deshalb wird er aber mit Sicherheit nicht bei einer erstbesten "Ralfi-Antwort" den Schwanz einziehen! Dessen bin ich mir ganz sicher;-) Eher das Gegenteil ist der Fall...
Ich finde es jedenfalls interessant, dass sich zwar gleich Gelegenheit bietet, sich auf R. zu stürzen und dabei völlig die beschriebene Tatsache übersehen wird, dass hier jemand in ärgsten Nöten ist, weil sich u.A. ein Mensch mit einem gleichgeschlechtlichen auf dieselbe Matratze schmeißn will - ohne dass der was will oder schon oder wie oder was, jedenfalls haben nicht die zwei Matratzenlagerteiler ein Problem, sondern derjenige Mensch, der hier Vermutungen anstellt und "Ego-Instinkte" als "Beschützerinstinkte" in Szene setzt.
Mich würde interessieren, wie es gelaufen ist - Gast - und wie du jetzt darüber denkst bzw. was sich in deinem Seelenleben diesbezüglich tut?

#15 RE: starke verlustängste von Ramona 01.09.2004 14:21

Hallo Gast (1) !!

Um auf das eigentliche Thema einzugehen:

In Situation, in denen Dich die Verlustangst stark überkommt kannst Du versuchen Dich abzulenken. Beschäftige Dich, auch wenn es mitten in der Nacht ist. Und sag Dir in Gedanken oder auch real ganz laut "STOP". Das hat bei mir auch bis jetzt ganz gut funktioniert (hatte schon lange nicht mehr diese Angst, Gott sei dank).
Versuch Dich auf die TATSACHEN zu konzentrieren und nicht darauf was passieren könnte. Ist alles nicht ganz einfach und bedarf auch etwas "übung", aber es geht!

Bezüglich des schwulen Bekannten kann ich auch nur sagen: Du kannst es nicht beeinflussen, ob und wenn etwas "passiert" zwischen Deinem Freund und seinem Bekannten! Sollte Dein Freund homosexuell oder bi sein, wirst Du es nicht ändern können. Aber das sind wieder Vermutungen..... also siehe oben: Konzentrier Dich auf die Tatsachen. Wenn wirklcih was sein sollte zwischen den beiden, kannst Du Dir immernoch Gedanken machen, wenn Du es erfährst. Ich wollte solche Sätze auch nie hören - aber es ist die Wahrheit!

LG

Ramona -----> Ralf-Fan

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